Envol du Phénix, site accompagnant les transformations en cours.

OSHO

20/01/2014


MP3
    
 


Da wir einen Namen brauchen, dann bin ich Osho. Aber ich bin du, und du bist ich.

Ich will heute, so wie es von O.M.Aïvanhov mitgeteilt wurde, das Thema der Sicherheit näher ausführen. Aber zuvor lasst uns einen Zeitraum des Einsseins zusammen erleben…

[ Einssein ]


Und nun, lasst uns Zeit dazu nehmen, einiges über dieses entscheidende Thema der Sicherheit auszutauschen. Denn das erlebt ihr in jedem Augenblick: wenn ihr euch ins Neue zu entfalten sucht, sucht ihr zuerst, euch irgendwie sicherzustellen.
Wieso? Woher kommt die ersuchte Sicherheit hervor? Wie aüssert sie sich? Denn in allerlei Formen fordert sie euch dazu auf, den Moment, wo ihr euch preisgebt, zu verschieben. Die Sicherheit überredet euch, es sei besser bis auf morgen zu warten, denn ihr habt heute etwas zu tun, oder bis auf übermorgen, denn ihr müsst übermorgen diesen und jenen treffen.

Die Sicherheit heisst, sich ins Bekannte zu setzen. Das habt ihr wohl bemerkt. Sich ins Unbekannte zu setzen, heisst dann eine Strategie aufzustellen, je nach einem vermuteten Stellung-Einnehmen und aufgrund von vergangenen Erlebnissen. Und selbstverständlich gibt es nie Sicherheit genug: weder die Sicherheit des Körpers, noch die des Geldes, noch die der Gefühle ist je ausreichend. Das alles führt euch dazu, ein vom Aüsseren stammendes Bedürfnis zu projizieren, ein Bedürfnis, das sich innerhalb der Zeit und des Raums einsetzt.
Dennoch, das wisst ihr, alles ist Bewegung, nichts kann sich festsetzen, nichts kann erstarren, nicht einmal die Sicherheit. Innerhalb der Bewegung versucht ihr, einige Fundamente zu errichten, aber alle stehen in Verbindung mit der Vergänglichkeit und schliesslich bringt euch Keines von ihnen die Sicherheit. Ihr könnt also lebenslang der Sicherheit nachlaufen, ohne sie je zu finden.

Schliesslich ist der Wechsel das einzige Beständige. Der Wechsel ist beständig.
Nun, angesichts dieses Wechsels könnt ihr versuchen, vergängliche Sicherheiten anzubringen, oder ihr könnt alle Sicherheit preisgeben. In diesem Moment braucht ihr euren ganzen Mut, damit ihr euch dem Fluss des Lebens hingebt. Dieser Körper, der gewissermassen euer ist, wird nie die Sicherheit erleben.

Nun, meine Einladung ist folgende: reicht mir die Hand, wie ich euch die Hand reiche - und treffen wir uns im grossen Bad des Lebens, da wo ich euch  die Unsicherheit verspreche, da wo ich euch die Freude verspreche, da wo ich euch  die Liebe verspreche…

Dann, wenn du meine Hand nimmst, komm' mit mir, da wo nur die Hingabe dem Flusse des Lebens noch gilt, und da wo ich deine Hand loslasse, denn ich möchte keine Sicherheit sein, die deine Preisgabe verhindern würde.

Lasst uns tanzen, lasst uns den Fluss des Lebens tanzen, in welchem alles erlaubt ist.

[ Stille ]


Lasst uns Zeit nehmen, um zusammen sicher zu werden, dass wir in der vollkommensten Unsicherheit baden, und dass wir es geniessen…

Mehrere Leute bezeugen es auf eurer Welt: erst als sie alle Sicherheit preisgegeben haben, haben sie gesehen, wie die Freude hervorgekommen ist, und wie das Leben sie ausgefüllt hat. Mehrere Leute geben die materielle Sicherheit preis, oder sogar verzichten darauf, ein Dach über dem Kopf zu haben, um sich am Leben zu fühlen. Aber es ist schliesslich nicht nötig. Nicht das Dach verursacht dieses Gefühl, dieses Bedürfnis der Sicherheit. In euch selber steckt es.

Dann, wenn ihr damit einverstanden seid, werden wir zusammen alles verbrennen, was euch ein Gefühl der Sicherheit verschafft. Denn ihr und ich haben erkannt, dass die Sicherheit nie zu erlangen ist. Dass ihr dagegen euch trennt, wenn ihr euch auf die Sicherheit konzentriert. Ihr riegelt euch darin zu, was euch als Elfenbeinturm vorkommt, was aber nur ein Turm aus Pappmaché ist, der mit dem ersten Windstoss davonfliegen wird.

Wenn das, was ich gerade ausgeführt habe, Fragen erhebt, will ich sie gerne beantworten.

[ Keine Fragen ]

Dann biete ich euch einen Zeitraum der Fusion an … und vielleicht auch der Dissolution. Denn nur die Suche nach der Sicherheit entfernt euch schliesslich von der Auflösung.

[ Stille/Fusion ]

Lasst uns dies auch noch zusammen wegtun: die Sicherheit, die darin besteht, zu glauben, dass ihr einen Weg durchzustreifen habt, der zu eurer Befreiung führen sollte. Lasst uns jeden Weg zusammen preisgeben, der zum Aufstieg führen sollte. Denn das alles ist Hier und Jetzt hinter der Sicherheit versteckt.

Lasst uns tanzen, lasst uns ins Leben hinein tanzen, von der Suche nach der Sicherheit befreit… Lasst uns uns der Stille hingeben, und lasst uns feiern !

Christus hat es euch gesagt: "Vater, ich lege meinen Geist in Deine Hand."
Dieser Moment, wo ihr nichts mehr in der Hand haltet, heisst das Kommen der Gnade. Es wird alles nach eurem Willen geschehen, und wenn ihr wollt etwas in der Hand halten, dann werdet ihr es halten - und es wird euch halten.

[ Stille ]

Also, empfängt ! Empfängt, was zu euch kommt, ohne was zu beurteilen, ohne was zu schätzen.
Tanzt es !
Hier entfaltet sich das Leben; hier blüht die Liebe. Also, ich bitte dich, geh' in diesen Garten des Lebens ’rein….

Du, mein Freund, ich will dir etwas ins Ohr flüstern und ich sage dir: " Du, der du nichts bist, was hast du so Wichtiges zu schützen?"

[ Stille ]

In diesem Nichts sehe ich das Leben. In diesem Nichts sehe ich das Eins. Und du, was siehst du?

Du, mein Freund, bekomme meinen feurigen Kuss.

Ich sage dir: bis bald !


 
 
Von Air übertragen
http://www.envol-du-phenix.org