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PHILIPPE VON LYON

21/01/2014


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Ich bin Meister Philippe von Lyon. Ich bedanke mich, dass ihr mich in euren Raum empfängt, und ich empfange euch in Meinen.

Ich möchte heute nochmal mit euch über den Begriff Stille sprechen. Aber zuvor möchte ich euch einen Zeitraum des Einsseins anbieten…

[ Einssein ]


Ihr wisst es schon, es ist nicht möglich, dass ihr dem Getöse dieser Welt ein Ende macht, nicht mehr als dem Getöse in eurem Körper, oder dem Getöse eurer Sinne, die euch unaufhörlich anfordern, dem Begriff von Zeit und Raum beizustimmen.

Sich in die Stille hinein zu setzen, hat also mit keinem äusseren Faktor zu tun, und mit keinem inneren. Sich in die Stille hinein zu setzen, fordert euch auf, euch aus dem Raum und aus der Zeit zu zwängen.

Nun, viele finden es unmöglich, finden es übertrieben, es klingt, als solltet ihr die Welt zurückwerfen. Es ist aber nicht so. Denn die Welt zurückzuwerfen, würde heissen, dass ihr einen inneren Lärm schaffen würdet, um zu versuchen, dem aüsseren Lärm auszuweichen .
Jedesmal, wenn ihr euch aufsaugen lässt, jedesmal, wenn ihr eure Aufmerksamkeit nach aussen schlendern lässt, hängt ihr an der Sachlichkeit dieser Welt an, so wie sie ist. Es wird von euch nicht verlangt, sie zurückzuwerfen. Nur, wenn ihr es wünscht, könnt ihr damit aufhören, an ihr zu haften, an ihr zu kleben, euch nach ihr zu richten.

Lasst diesen Körper sich auf dieser Welt ausbreiten, so wie sein Schicksal es verlangt, und bleibt in eurer Wahrheit. Das wurde schon von mehreren Meistern mitgeteilt, besonders von Sri Nisargadatta.

Möchtet ihr weiter ernähren, was ihr nicht seid? Oder möchtet ihr euer Vermögen wieder erlangen, behalten, und da ausbreiten, wo ihr das seid, was ihr seid ?

Sich nach der Zeit zu richten, heisst, sie ernähren, und das heisst auch, dass ihr euch dabei erschöpft, denn ihr verliert euch ohne Ende: in Erinnerungen, in persönlichen Lebensgeschichten, und in Geschichten, die euch übersteigen, die ihr nicht einmal erlebt habt, und an denen ihr haftet. Und ihr legt eine Menge Strategien aus, so dass es für euch in den kommenden Zeiten alles bestens laüft.

Die Stille befindet sich da, wo ihr vom Hier und Jetzt in den Zeitraum ausser allem Raum, ausser aller Zeit, umkippt. Im Hier und Jetzt zu bleiben, bringt euch dazu, euch nicht mehr in dieser Welt aufzulösen. Wenn ihr die Welt beiseite lässt, dann werdet ihr auf dieser Welt leben, ohne von dieser Welt zu sein. Da ist die Auflösung der Illusion; da ist die Auflösung der Trennung; da ist der Aufstieg, der ja schon vorhanden ist.

Dann müsst ihr wählen: ihr breitet euch weiter innerhalb dieser Welt aus, oder ihr verzichtet auf jedes Ausbreiten.

Bevor ich fortfahre, biete ich euch eine Zeit des Einsseins an, damit ihr das erlebt, was ich gerade ausgeführt habe…

[ Einssein ]

Dann, zu euch, die ihr erwartet, dass das Licht diese Welt ausfüllt, um euch von dieser Welt abzuwenden, sage ich: das Licht wird nicht kommen, denn es ist schon da.

Zu denjenigen, die auf die Rückkehr von Christus Ki-Ris-Ti,  gleich vor der Tür, warten, sage ich: Christus Ki-Ris-Ti wird nicht kommen, denn er ist schon da.

Zu denjenigen, die auf Maria warten, sage ich es auch: sie wird nicht kommen, sie ist schon da.

Zu denjenigen, die auf das Verschwinden der Illusion warten, um dem Licht entgegen zu kommen, das sage ich zu ihnen:  jeder wird seine eigene Freiheit erleben, und jeder wird die Illusion aufrechterhalten, wenn er das will.

Was ist zu erwarten? Was ist zu erhoffen? Nichts. Nichts befindet sich in der Zukunft, nichts taucht aus der Vergangenheit auf, und das bezeugen jetzt viele. Weil sie alles losgelassen haben, weil sie ihre Ewigkeit anerkannt haben, gehen sie begnadet auf dieser Welt, sie lassen ihren Körper schlendern, sie lassen die Liebe sich entfalten, ohne von diesem und jenem betroffen zu sein.

Die Gnade erlaubt das Entfalten der Liebe. Die Gnade will nicht die Illusion heilen, sie ist davon nicht betroffen. Sie kommt durch die Liebe für alles auf, und kümmert sich nur um Eines: dass die Liebe sich ausbreitet.

Hört zu, ihr, die ihr das Licht sät, hier wächst die Liebe und lässt sich ernten.
Was in Hülle und Fülle ist, ist da, damit ihr alles bestens die Liebe ausbreiten könnt, oder besser gesagt: damit ihr alles bestens die Liebe durchlebt, die vom Eins entfaltet  und vom Eins im Herzen des Eins empfangen wird.  

Da wächst der Tanz des Geistes und der Materie…

[ Stille ]


Dann, selbstverständlich, wenn ihr eine Sicherheit behalten wollt, wenn ihr euch für etwas verantwortlich fühlt, wird der Kopf immer wieder zuflüstern wollen, es sei besser, ein bisschen noch zu warten, so dass die Zukunft sicher wird.
Aber das alles wird von allen Zeugen widersprochen, denn ihr habt nichts preiszugeben, weder Arbeit noch Familie, oder noch euren Körper. An der Illusion nicht mehr zu hängen, im Hier und Jetzt zu bleiben, und entzückt zuzugucken, wie die Welt sich in jedem Augenblick entfaltet, das habt ihr nur noch zu tun.

Das wollte ich also heute für euch ausführen.

Wenn ihr nun darüber Fragen habt, versuche ich gerne, sie zu beantworten.

F: Wenn das Land, wo ich lebe, im Kriegszustand wäre, mit physicher Gewalt, wie in der dritten Dimension üblich ist, - wie könnte ich entzückt sein?

Wer verlangt von dir, von der Illusion entzückt zu sein? In einem im Krieg stehenden Land zu leben, heisst, sich in dieses Land, in diesen Krieg einzusetzen. Wenn du ausser der Illusion ’rausgezogen bist, dann steht kein Land mehr im Krieg. Der Krieg kann sich in der Illusion manifestieren, aber ihr seid nicht betroffen. Allerdings können euch die aüsseren Umstände hier leichter als da vorkommen. Aber seid ihr in einem  im Krieg stehenden Land? Und wenn nicht, habt ihr akzeptiert, mit der Illusion Schluss zu machen?


Wenn ihr Leute treffen würdet, die einen Kriegszustand erleben, wärt ihr vielleicht erstaunt. Erstaunt, weil etwas Lebendiges, etwas im Hier und Jetzt Eingesetztes , hier zu spüren ist, was nicht unbedingt da, wo alles versichert zu sein scheint, zu sehen ist.

Also, ich sage nicht, dass ihr in ein im Krieg stehendes Land ziehen sollt. Jeder ist am richtigen Platz. Keine aüssere Situation kann die Ausbreitung der Illusion fördern, sowie ihr Verschwinden auch nicht. Nur euer Einsetzen in eure Ewigkeit wird das vervollkommnen. Ich mache euch auch darauf aufmerksam, dass ihr Kopf, wenn er euch so in imaginäre Umstände einsetzt, in denen ihr euch nicht befindet - dass ihr Kopf also euch dazu bringt, euch innerhalb der Illusion auszubreiten, in einem Raum, wo ihr nicht seid, in einem Raum, den ihr nicht erlebt, in einem Raum, wo ihr euch selber in Leid und Pein vorstellt. Was ist aber tatsächlich damit? Könnt ihr verstehen, was euer Lebensgefährte erlebt? Oder euer Nachbar? Könnt ihr es anders empfinden, als in eurer Fantasie, die versucht, es damit zu vergleichen, was ihr selber erlebt, und dabei zumutet, dass es dies oder jenem gleicht, was ihr einmal erlebt habt?

Dann, wenn ihr das mit den Leuten nicht tun könnt, mit denen ihr täglich in Berührung kommt, wie könnt ihr das tun, da wo ihr nicht lebt, in Welträumen, die ihr nicht kennt? Jeder lebt seine eigene Wahrheit. Innerhalb der Illusion ist der aüssere Friede schliesslich sehr vergänglich. Denn wer kann den Frieden mit seinem Kopf finden?

Dann meinen wohl die meisten von euch, es sei leichter, die Illusion aufzuheben, wenn einer satt ist. Es ist leichter für einige, sich zu befreien, wenn sie ein Dach über dem Kopf haben. Aber viele haben auch diese Wahl getroffen, eine totale Zerbrechlichkeit wieder zu erleben, indem sie allein in der Natur leben, um das Leben, das Spontane, den Augenblick zu erfahren.

Sei es in eurem Haus aus Steinen, oder in der Natur, sei es in diesem oder in jenem Land, bleibt die Frage schliesslich dieselbe: wer seid ihr? Was unterstützt ihr?

Ich danke dir für deine Frage.
Und ich hoffe, dass ich sie richtig beantwortet habe. Gibt es eine andere Frage?

Keine andere Frage.

Dann, noch einmal danke ich euch für euren Empfang.

Von Gnaden, in der Liebe von dem Eins zu dem Eins, bis bald !

 
 
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